Geschichte

1899 Vermutlich war die Feuersbrunst in Geisensheim am 26.09.1889 m 04:00 Uhr nachmittags der auslösende Grund, dass in Geisensheim der Gedanke an die Gründung einer Feuerwehr geboren wurde.

In dieser Zeit sind in der Gemeinde Pichl bei Wels in deren Gebiet sich die Feuerwehr Geisensheim befindet jährlich schwere Brände zu verzeichnen. Dies Führte zur Gründung der Feuerwehr.
Das genaue Gründungsdatum kann aus den Büchern nicht mehr nachvollzogen werden. Die ersten Eintritte in die Wehr sind im Mitgliederbuch bereits 1898 verzeichnet. Damals wurde die Feuerwehr Geisensheim als Filiale der Feuerwehr Pichl geführt.
Es gibt aus dieser Zeit keine Protokollbücher, da die Chronik bei einem Brand, zerstört wurde.
Wir nehmen aber an, dass die Gründung mit dem Jahr 1899 datiert werden kann.

1918 Am 25. Oktober fand die Hauptversammlung der Freiwilligen  Feuerwehrfiliale im Gasthaus Derflinger in Nisting statt. Bei dieser Hauptversammlung wurde durch Obmannstellvertreter Lindinger folgender Bericht den Feuerwehrmitgliedern zur Kenntnis gebracht: „Betreffs der Güte der löblichen Gemeindevertretung, dass die Filiale Geisensheim das Recht von der Gemeinde erhalten hat, selbstständige Feuerwehr zu werden und ihr bereitwillig dazu nötigen Löschgeräte in der Anschaffung einer neuen Spritze und die hiezu nötigen Schläuche beigestellt hat! Derselbe ersucht die anwesenden Feuerwehrmänner zum Zeichen des Dankes, der löblichen Gemeindeverwaltung ein dreifaches Hoch auszubringen, wozu von den Anwesenden mit Begeisterung beigestimmt wurde.“

1920 Bei der Hauptversammlung am 8. Feber 1920 wurde bereits ein sehr umfangreiches Kommando gewählt. Wehrführer Johann Lindinger, Stellvertreter Franz Reitböck, Schriftführer Hans Nöbauer, erster Löschmeister Franz Reitböck, dessen Stellvertreter und gleichzeitig erster Spritzenmeister Johann Derflinger, Rottenführer und Spritzenmeisterstellvertreter Mathias Denk, Löschmeister und Rottenführer der Steiger Josef Floß, Rottenführer der Schlauchmannschaft, Josef Humer dessen Stellvertreter Franz Nöbauer, Zeugwart Josef Stockinger, Sanitätsabteilung Franz Fürtner und Johann Diensthuber, Hornisten: Josef Stockinger und Franz Königsmair. Die Feuerwehr Geisensheim hatte damals bereits einen Mitgliederstand von 42 Mann.

1925 Das Feuerwehrhaus bei der Mickl-Kapelle wurde entfernt und an der Stelle errichtet, wo es sich jetzt noch befindet. Am vorherigen Standort wurde die Errichtung eines Schlauchturmes nicht gestattet, daher musste das Feuerwehrhaus an einer anderen Stelle errichtet werden. Der Grund, auf dem das neue Feuerwehrhaus errichtet wurde, konnte von Frau Kraxberger 8Mikl in Geisensheim) unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.

1928 wurde eine neue Sirene angeschafft. Diese wurde mit Strom aus der Aichmühle betrieben.
Bis 1928 wurde mittels Glockengeläute und durch die Hornisten der Feuerwehr gegeben. Anlässlich einer Übung, so berichtet das Protokollbuch, hat Wehrführer Fürtner mit der Sirene Alarm gegeben und die Kameraden sind im „Sturmeslauf“ mit der Spritze nach 10 min. am 0,5km entfernten Brandplatz eingetroffen. Dort wurde in schwachen 2 min.  in Aktion getreten.

1931 Ankauf der ersten Motorspritze der Marke Gugg. Der Kaufpreis von S 5.000, _ wurde durch Subvention von Land OÖ einer Jubiläumsprämie der Fa. Gugg und aus Mitteln der Feuerwehr und der Gemeinde finanziert. 

1938 -1948 In den Jahren des Zweiten Weltkrieges war die FF Geisensheim wieder an die Feuerwehr Pichl angeschlossen.

1949 Am 10. April 1949 wurde von Wehrführer Kirchbergerbei der Jahreshauptversammlung bekannt gegeben, dass die FF Geisensheim wieder als selbstständige Wehr in Feuerwehrbuch eingetragen wurde. Es begann der Wiederaufbau der Wehr.

 

1953 Um den selbstgebauten Rüstanhänger mit Traktorbespannung unterbringen zu können, musste das Feuerwehrhaus umgebaut werden.

 

1955  Segnung des neuen Feuerwehrhauses am 22.Mai.

 

1959 Die Motorspritze, der Marke DKW, die während des Krieges bei der FF Geisensheim im Dienst gestellt wurde, war in die Jahre gekommen und es wurde eine neue Motorspritze der Marke VW Automatik RVW75 von Fa. Rossenbauer angekauft. Diese Tragkraftspritze steht bis heute im Dienst. 

 

1963 Ein großes Ereignis in der Geschichte der FF Geisensheim war der Ankauf des  ersten Feuerwehrautos Es wurde ein LLF Opel Blitz mit 4teiliger  Steckleiter angeschafft. Dieses funktionelle Fahrzeug war bis 1977im Dienst. Die Gemeinde Weißkirchen hat das Fahrzeug gekauft und der Partnergemeinde Ecsed in Ungarn geschenkt.
Weiterst wurden 1963 die Sirene durch eine Leistungsstärkere ersetzt. Auch ein Frischluftgerät und eine Schaumausrüstung wurden angekauft.

1972 Beginn der Umbauarbeiten am Feuerwehrhaus. Es sollten zeitgemäße Garagen und ein Schulungsraum geschaffen werden.

1974 Anlässlich des 75jährigen Gründungsfestes, am 22 September, wurde die Feuerwehrfahne gesegnet. Diese Fahne war ein Wunsch der Kameraden, der schon lange bestand. Die Fahne wurde aus Spenden der Kameraden und der Bevölkerung angeschafft. Die Fahnenmutter war Juliane Kraxberger und die Fahnenpatinnen sind Maria Söllinger und Theresia Brandstetter. Spender des Fahnenbandes für verstorbenen Kameraden war Dr. Josef Grabmayr.

1979 Beim 80jährigen Gründungsfest am 27. Mai wurde das Feuerwehrhaus in einem Festakt gesegnet. Das Feuerwehrhaus wurde durch die Eigenleistung von 5300 Arbeitsstunden der Kameraden errichtet. Die Finanzierung wurde aus Spenden der Bevölkerung und aus Einnahmen der Veranstaltungen gedeckt. Bedingt durch die spärlichen Geldmittel dauerte der Umbau sechs Jahre. Der Grund für den Zubau wurde von Kamerad Söllinger kostenlos zur Verfügung gestellt. Im gleichen Jahr wurde das Frischluftgerät durch schwere Atemschutzgeräte ersetzt und ein Notstromerzeuger 5 KVA mit einem Scheinwerfer angeschafft.

1980 Der Notstromgenerator 30 KVA wurde vom Landesfeuerwehrkommando für den Bezirk Wels-Land in Geisensheim stationiert.

 

1981 Im Hinblick auf den geplanten Bau der Autobahn A8 und den günstigen Standort der FF Geisensheim wurde aus Mitteln des KHD vom Landesfeuerwehrkommando ein hydraulisches
Bergegerät an die Feuerwehr übergeben. Zusätzlich erhält die Feuerwehr einen gebrauchten Rüstanhänger. Dieser Rüstanhänger wurde von der FF Geisensheim umgebaut um das Bergegerät transportieren zu können.

 

1983 Anschaffung von Handfunkgeräten.

 

1985 Erste Anschaffung von Sicherheitsstiefel.


1988
Ankauf des RLF-A 2000. Es war ein sehr mühsamer Weg, bis alle Stellen und Entscheidungsträger überzeugt waren. Schlussendlich war es eine richtungsweisende Entscheidung, Dieses Fahrzeug leistet bis heute hervorragende Dienste auf internationalen Verkehrswegen, in Katastrophen- und Brandeinsätzen.

1993  Am 28. Februar wurde die Jugendgruppe der FF Geisensheim gegründet. Ab diesen Zeitpunkt übernimmt die FF Geisensheim die Jugendarbeit in der Gemeinde Pichl bei Wels. Aus dieser Arbeit konnten bisher alle 4Feuerwehren der Gemeinde profitieren.

1994 Die ersten Rufempfänger werden angeschafft.

1995 Ankauf eines KDO, der Marke VW, vom SV-Pichl. Die steigende Anzahl an Transportfahrten für die Jugendgruppe war dies Notwendig geworden.

1996 Die Feuerwehr Geisensheim wird mit neuen Helmen ausgestattet. Der neue Feuerwehrhelm „Heros“ von der Fa. Rosenbauer stellt einen neuen Maßstab für persönliche Sicherheitsausrüstung dar.
Ein weiteres Ereignis war der Ankauf eines gebrauchten LFB von der FF Wels. Dieses Fahrzeug wurde als Ersatz des aus dem Jahre 1963 stammenden LF eingesetzt.

1997 Die Feuerwehr Geisensheim Kaufte aus Eigenmitteln einen Hebe- und Dichtkissensatz.

 

2001Da das KDO schwere Technische Mängel hatte wurde beschlossen das Fahrzeug gegen einen gebrauchten Bus der Marke Ford auszutauschen. Die nötigen Umbauarbeiten wurden
von der Kameradschaft erledigt.
Ein weiteres großes Ereignis 2001war die Durchführung des Bezirks-Jugendlager in Pichl.

 

 

2003 Die Feuerwehrhaus der Feuerwehr Geisensheim weist erheblichen Sanierungs- und Platzbedarf auf. Die erste Planung des neuen Hauses war 2003 fertig.

2005 Endlich geht es los der Zubau des Feuerwehrhauses wird begonnen und in Rohbau fertig gestellt.

                                     

2006 Nach nochmaliger Beurteilung der Bausubstanz im Altbau wird der Entschluss gefasst den Gebäudeteil abzutragen und neu zu errichten Eine gute Entscheidung. Es wird umgeplant und umgesetzt. 

 

2009 Am Ende des Geldes ist das Feuerwehrhaus so gut wie fertig und es kann seiner Bestimmung übergeben werden.

 

2015  Der 2001 gebraucht gekauften KDO-Bus fiel bei der Begutachtung §57a durch. Da schon mehrere Reparaturen in Vorfeld notwendig waren, entstand der Beschluss das Fahrzeug gegen einen Neues Der Marke Renault auszutauschen. Der Kauf wurde aus Eigenmitteln der Feuerwehr getätigt. Die nötigen Umbauarbeiten wurden von der Kameradschaft getätigt.  
Das 1996 von de FF Wels gekaufte LFB BJ 1976 entspricht nicht mehr den Anforderungen unserer Zeit, deswegen wurde um Ersatz durch ein KLF-Logistik bei der Gemeinde angesucht. Seitens der Gemeinde kam eine mehrheitliche Zustimmung. 

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